BMW R 18 gegen Harley Sport Glide - Boxer-Büffel oder V2-Vibes? Können die Bayern auch Cruiser?

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The Man in Black oder The King? McQueen oder Newman? Wayne oder Eastwood? Hill oder Spencer? Die Diskussionen um die perfekte Verkörperung eines coolen Kerls sind endlos und viel älter als der Begriff „Machismo“. Zugeschrieben werden dem überlegenen Mann – was nichts anderes heißt, als „vom eigenen Geschlecht verehrt, vom anderen vergöttert“ – Attribute wie Stärke, Souveränität und Einzigartigkeit. Letzteres ist von besonderer Wichtigkeit, denn coole Kerle dürfen keine Kopien sein, wenn sie archetypischen Legendenstatus erreichen wollen.

Was für Menschen gilt, gilt auch für Maschinen. Äquivalent zum coolen Typen steht seit über 100 Jahren Harley-Davidson symbolisch für den obersten Leitsatz, kompromisslos und konsequent seinen eigenen Weg im Leben zu gehen. Die Japaner versuchen heute kaum noch, der unangefochtenen Cruiser-Großmacht etwas entgegenzusetzen; nach dem Verschwinden von Victory bleibt nur noch Indian als breit aufgestellte Konkurrenz übrig. Grund genug für BMW, die Chance zu nutzen und die offene Stelle mit einem Neustart im Big-Bikes-Segment zu füllen. Natürlich nicht mit einem V2, sondern mit dem Boxermotor, der nicht als idealer Antrieb für ein Cruiser-Setup gilt, was vor allem an der alternativlosen Position der Fußrasten liegt.
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Фантастика
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