Ohne Framing: Was an Silvester wirklich los war Berlin – und wie die Medien beschwichtigen.

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Von Mitternacht bis kurz vor fünf Uhr war ich gestern durch Berlin unterwegs, um mir mit eigenen Augen anzusehen: Wird es wirklich ruhig bleiben in der Hauptstadt und werden sich die Berliner an den faktischen Hausarrest halten – denn die Corona-Verordnung erlaubt nur bei triftigem Grund das Verlassen der eigenen Wohnung. Heute früh las ich Schlagzeilen wie diese: "Ruhiger Start ins neue Jahr" titelte die Tagesschau, "Deutschland feiert einen weitgehend ruhigen Jahreswechsel" die Süddeutsche Zeitung ("Leergefegte Städte, wenig Licht am Himmel: Die Menschen hielten sich überwiegend an die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen"), und der öffentlich-rechtliche RBB titelte: "Berlin erlebt einen ruhigen Jahreswechsel" und schrieb dann: "Der Jahreswechsel in Berlin ist ruhig verlaufen. Böllerverbote sorgten für weniger Menschen auf den Straßen. Über der Stadt war deutlich weniger Feuerwerk zu sehen, als in den Vorjahren. Auch die Feuerwehr hatte weniger zu tun." All das ist formal völlig richtig. Aber doch irreführend, ja manipulativ.

Die gesamte nächtliche Fahrt gemeinsam mit Carolin Matthie durch Berlin können Sie in ihrem Livestream () ansehen – aktuell aus technischen Gründen allerdings nicht abrufbar, weil noch Bild und Ton von Polizeibeamten herausgeschnitten werden müssen aus Datenschutzgründen, aber in Kürze müsste es funktionieren.
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